zuletzt aktualisiert: 14.12.2017 

Mechanische Reinigung
Feinrechen
Feinrechen Der Feinrechen, der eine Spaltbreite von 6 mm besitzt, hält weitestgehend alle Kleinpartikel und Faserstoffe zurück, welche dann anschließend in der Rechengutwaschanlage gespült und auf einen Trockensubstanzgehalt von ca. 40% entwässert werden.

Sandfang mit Leichtstoffabscheider
Mit dem Abwasser gelangt - besonders bei starken Regenfällen - Sand zur Kläranlage. Dieser Sand würde bei der Schlammbehandlung zu Pumpenschäden und Verstopfungen führen. Beim belüfteten Sandfang wird durch seitliche Lufteinpressung eine horizontale Wasserwalze erzeugt, durch deren Turbulenz Sand und Schlamm getrennt werden. Durch einen Saugräumer wird der abgesetzte Sand in einen Sandklassierer gefärdert. Anschließend wird der Sand gewaschen und nach Möglichkeit einer Wiederverwertung, z.B. im Straßenbau, zugefßhrt. Die auf ähnliche Weise abgetrennten Leichtstoffe (Fette, Öle) werden dem Faulbehälter zugeführt. Sandfang

Vorklärbecken und Regenüberlaufbecken
Vorklärbecken Im Anschluß an den Sandfang gelangt das Abwasser in das Vorklärbecken, das einen Nutzinhalt von 540 cbm besitzt. Hier setzt sich der im Abwasser enthaltene Schlamm aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit ab. Die Aufenthaltszeit des Abwassers im Vorklärbecken beträgt bei Trockenwetter ca. 1,5 Stunden. Neben dem Vorklärbecken befindet sich ein Regenüberlaufbecken mit ebenfalls 540 cbm Inhalt. Dieses Becken fällt sich, sobald die biologisch zu behandelnde Abwassermenge von ca. 350 l/s überschritten wird. Bei länger andauernden, starken Regenfällen, entlastet dieses Becken vorgereinigtes Abwasser zur Rothach.